Meet & Street 2026 in Freiburg
Vom 10. bis 11. Juli fand das diesjährige Gipfeltreffen der Streetfotografen in Freiburg statt. Eingeladen hatte dazu das Streetcollective BlackForestSteets. Wie es war lest ihr in diesem Blogbeitrag.
Auf dem diesjährigen „Klassentreffen“ der Streetfotografen in Freiburg durfte ich nach einem Jahr Abstinenz wieder mit dabei sein. Ausrichter war das Collective BlackForestStreets, deren Mitglieder um Antje König und Andi Vetter uns herzlich in ihrem Revier willkommen hießen. Dafür an dieser Stelle ein dickes Dankeschön!

Der Anreisetag
Am Freitagnachmittag in Freiburg angereist, ging es nach einem kurzen Stopp im Hotel direkt zum Vorglühen in den Biergarten der Hausbrauerei Feierling. Hier hatten wir die komplette Empore für uns. Bei Selbstgebrautem, empfehlenswert, und leckerem Essen hatten wir ein lockeres Come-together.

Der Veranstaltungstag
Da ich selten im Hotel frühstücke, hieß es, ein Café oder eine Bäckerei zu finden, die an dem Morgen Frühstück anbot. Direkt in der Stadt am Martinstor stieß ich auf das kleine, aber feine „Kolben Kaffee”, das mit viel Liebe leckere Baguette nach französischer Backkunst anfertigt. Dazu gab es einen leckeren Cappuccino. Gut gestärkt machte ich mich auf zu einem kurzen Photowalk rund um die Universität.
Um 9:30 Uhr traf ich am Konrad-Adenauer-Platz, unserem Treff- und Startpunkt, ein. Früh genug, um noch den Aufbau der Tische und Devotionalien mitzuerleben und um mich in Ruhe, zum Meet & Street anzumelden. Kurze Zeit später versammelten sich über hundert Fotografen in einer langen Schlange vor den Tischen. Für jeden Teilnehmer gab es kostenlos eine Getränkeflasche und Sonnencreme. Beides willkommene Geschenke an dem heißen Tag.
Nachdem sich alle registriert hatten, wurden wir vom BlackForestStreets Collective offiziell begrüßt. Axel Eckenberger stellte das 24HourProject vor und es gab das obligatorische Gruppenfoto.

Danach konnten sich die Teilnehmer für eine der 8 ausgearbeiteten Routen entscheiden. Mit 4 Fotografen entschied ich mich für Route 8, die Seepark-Route. Die Route führte uns mit der Linie 1 zum „Flügickersee“ über das Westbad zum Japanischen Garten. Aufgrund der hohen Temperaturen waren kaum Leute unterwegs. Auch wir suchten relativ schnell den Schatten eines Biergartens auf und verweilten eine Zeit lang, bis wir uns mit der Straßenbahnlinie 1 wieder auf den Rückweg in die City machten.

Als wir am Augustinerplatz eintrafen, war die Open Gallery im vollen Gange. Unsere ausgedruckten Bilder wurden hier unter dem Motto „Von der Straße für die Straße“ für den guten Zweck verkauft. Einige Fotos hatten schon ihren Besitzer gewechselt, darunter meine 2 Bilder, die Zelle und das Blumengeschäft.
Da an dem Samstag die Sonne erbarmungslos auf den Platz brannte, verabschiedete ich mich zusammen mit einer Gruppe Fotografen in den Schatten der Brauerei Feierling. Abends trafen wir uns alle noch einmal im Kastaniengarten über den Dächern von Freiburg und ließen den tollen Tag ausklingen.
Es bleibt eine gut organisierte Veranstaltung mit großartigen Gastgebern in Erinnerung, die sich bis ins Detail um alles gekümmert haben. Egal wie heiß es war und wieviel es zu tun gab, sie hatten immer ein Lächeln für uns. Vielen Dank dafür.