Mein Eindrücke von FUJIKINA Cologne 2025
Ende September sind wir von der FUJIKINA mit vielen positiven Eindrücken zurückgekommen. Wie ich die Messe erlebt habe, schreibe ich in diesem Blogbeitrag auf.
Nach dem Ende der Photopia im vergangenen Jahr gibt es in Deutschland aktuell nur noch wenige Veranstaltungen für Fotografie-Enthusiasten. Umso willkommener war daher die Fujifilm-Hausmesse, die vom 27. bis 28. September im „Palais im Park” in Köln stattfand. Die exklusive Location, direkt am Botanischen Garten gelegen, bot Fotografen und Interessierten eine attraktive Gelegenheit, aktuelle Produkte und Neuheiten kennenzulernen.

Ein rundes Programm, welches kaum Wünsche offen ließ
Der Anteil an Ausstellern war im Gegensatz zu einer klassischen Messe gering und handverlesen. Neben Voigtländer, EIZO, SIGMA und Oberwerth, waren ATOMOS, SmallRig und wenige andere Hersteller, von der Handelsseite, ausschließlich Foto Kaiser, vertreten. Das tat der FUJIKINA gut, und vielleicht waren deshalb die Gespräche auch so angenehm, ruhig und ohne die sonst bei solchen Veranstaltungen anzutreffende Hektik.
Selbstverständlich war Fujifilm mit ihrem kompletten Line-up vertreten. Jede Kamera konnte in die Hand genommen und getestet werden. Dabei aufkommende Fragen wurden von den Mitarbeitern kompetent beantwortet. Die beiden Kamera-Stars waren erwartungsgemäß die neue X-E5 und die GFX100RF. Wer die Kameras in der Praxis ausprobieren wollte, konnte sich ganz unkompliziert seine Wunschkamera gegen seinen Ausweis ausleihen und damit auf eigene Faust losziehen. Ein tolles Angebot, wie ich finde.

Talks, Fotowalks, Live Shootings, Workshops und vieles mehr
Für die meisten Besucher dürften primär die zahlreichen Workshops, Fotowalks, Talks und Live-Shootings im Mittelpunkt der Veranstaltung gestanden haben. Bespielt wurden sie von bekannten Fotografinnen und Fotografen wie Stephan Wiesner, Joachim Schmeisser, Tom Hegen, Thomas B. Jones, Bernd Ritschel und Carolin Unrath.
Die Fotowalks und Workshops waren erst an dem Montag vor der Veranstaltung buchbar. Leider waren sie am Dienstag, als ich meine präferierten Walks klarmachen wollte, zum größten Teil schon ausgebucht. So kam ich zu dem Instax-Walk, der von Mareen Fischinger gegeben wurde. Als jemand, der die Instax eher in die Kategorie Spaßkamera verordnete, hat mir der Walk viel Freude gemacht. Und schließlich ging es auch darum, sein fotografisches Auge zu schulen.

Zu erwähnen wäre noch der spannende Vortrag von Bernd Ritschel über das Wasser der Alpen, untermalt mit beeindruckenden Aufnahmen von Bergen, Tälern, Flüssen und Seen der – natürlich – Alpen. Bevor wir unseren Fotowalk antraten, konnten wir noch kurz in den Vortrag von Elke Vogelsang schnuppern, in dem es um ihren Traumberuf, die Tierfotografie, ging. Sie erzählte gerade davon, wie sie zur Tierfotografie kam, als wir losmussten. Um den Tag rund zu machen, haben mein Sohn und ich uns noch eine X-E5 ausgeliehen und sind damit durch die Flora gezogen. Geschafft, aber glücklich machten wir uns gegen 17 Uhr auf den Heimweg.
Unkompliziert, locker und familiär
Mein Fazit: Die FUJIKINA haben wir als ein lockeres, schon fast familiäres Treffen unter Fotografen erlebt, auf dem sich nicht nur Fuji-Fotografen wohlfühlten. Es wurden auch Leicas und Sonykameras gesichtet :-)) Kaffee, Wasser und andere Kaltgetränke gab es gekühlt und kostenlos. Wo gibt es das woanders? Für leckeres Essen (sogar vegan) war an einem Außenstand gesorgt. Und was nicht unerwähnt bleiben darf: Das alles gab es zu einem Tagespreis von 10 EUR. Ich würde mich freuen, wenn dieses Treffen seine Wiederholung fände – vielleicht alle 2 Jahre.